Sanierungsabfall Entsorgung

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Sanierungsabfall Entsorgung – so macht man es fachgerecht

Bauen ist ein ressourcenreicher Wirtschaftssektor. Wohnungen, Häuser und große Gebäude gleichen einem bedeutenden Rohstofflager, das nach dem Ende seiner Nutzung dem Recycling zugeführt werden kann. Auch bei privaten Sanierungen und Renovierungen fällt jede Menge Bauschutt an, meist in verschiedensten Formen und in großen Mengen. Das Kreislauf-Wirtschafts- und Abfallgesetzes besagt, dass der Bauschutt umweltverträglich entsorgt und im besten Fall wiederverwertet werden muss. Er darf nicht im Hausmüll oder als Sperrmüll beseitigt werden. Je nach Baustoff gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sanierungsabfall Entsorgung München.

Sanierungsabfall Entsorgung – welcher Abfall zählt als Bauschutt?

Zum Bauschutt zählen alle mineralischen Abfälle wie Steine, Beton, Fliesen und Waschbecken aus Keramik. Diese Reste sind nachhaltig, denn sie lassen sich wiederverwenden. Wichtig ist, dass die Materialien strikt getrennt werden. Haften an Steinen noch Reste von Putz oder Tapete, wird der Bauschutt zu Baumischabfall. Dadurch wird die Sanierungsabfall Entsorgung teurer. Die meisten Deponien achten sehr genau auf eine korrekte Sortierung.

Sanierungsabfall Entsorgung – Wohin mit dem Bauschutt?

Kleinere Mengen Bauschutt kann man kostenlos auf dem Wertstoffhof vor Ort abgeben. Die Abgabe ist meist auf 100 Liter begrenzt. Asbesthaltige Gegenstände, Glas und behandeltes Holz zählt zu den gefährlichen Abfällen, da ihre Beseitigung gesundheits- und umweltschädlich ist. Auch Dämmungsmaterialien, Farben und Lacke zählen zu den Schadstoffen und müssen gesondert entsorgt werden. Metalle gehören in einen Container für Altmetall, und Kabel werden aufgrund ihrer Plastikteile im Baumischabfall entsorgt. Am besten fragst du beim lokalen Wertstoffhof an, welche Mengen und welche Art von Bauschutt du dort entsorgen darfst.

Fallen bei einer Sanierungsabfall Entsorgung große Mengen an Bauschutt an, kann es nötig werden, einen gewerblichen Entsorger zu beauftragen. Dann bietet es sich sogar an, einen Container zu mieten, den man auf der Baustelle aufstellt. Container gibt es in vielen verschiedenen Größen passend zu den unterschiedlichen Abfallsorten. Die gewerblichen Anbieter haben für jede Anforderung eine Lösung. Der Container spart wertvolle Zeit, weil man größere Mengen auf einmal entsorgen kann. Aber Achtung: Wer einen Container auf öffentlichem Gelände aufstellen will, zum Beispiel auf der Straße oder am Bürgersteig, benötigt eine Genehmigung der Stadtverwaltung.

Sanierungsabfall Entsorgung – Was passiert mit deinem Bauschutt?

Der Abfallverwerter sortiert den Schutt und separiert die Materialien. Beton, Ziegel, Keramik und Putz werden anschließend zerkleinert und weiterverarbeitet. Daraus entstehen Recyclingbeton, Granulate und Brennstoffe für den Einsatz auf Baustellen. Laut Statistischem Bundesamt können aus dem Bauschutt einer Sanierungsabfall Entsorgung bis zu 59 Millionen Tonnen Recycling-Baustoffe jährlich hergestellt werden. Mit der Trennung von Baustoffen trägst du dazu bei, Energie, Rohstoffe und CO2 einzusparen.